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1985-2010, 25 Jahre Jgz. Enzian
Schwenkfahne
Wie der Enzian zur Schwenkfahne kamSchwenkfahne
Es war einmal ein Glehner Neubürger. Dieser ließ sich 2000 in unmittelbarer Nähe von Theo Häuslich nieder. Dies nutzte Theo um ein neues Mitglied anzuwerben. Das werben hatte kurzen Erfolg. Der mittlerweile Einsitzende Neubürger erklärte er könne nicht marschieren, dafür aber eine Fahne schwenken. Er versprach selbst eine solche Fahne herstellen zu lassen. Die in Günter's Königsjahr geknüpften Kontakte zur Corpsspitze waren hier sehr hilfreich. Nachdem der damalige Jägermajor A. Delbeck die Erlaubnis erteilte eine Schwenkfahne im Regiment mitzuführen, machte Theo einen Entwurf. Es gab die Auflage dass man das Emblem des Jägercorps auf der Fahne zeigte. Selbstverständlich musste auch der Name Enzian, schließlich war man edler Spender, zu sehen sein. Mit diesem Entwurf machte sich der vermeintliche Fahnenschwenker auf den Weg um die Fahne in Auftrag zu geben. Die Herstellung dauerte etwa 2 Monate. In dieser Zeit wurde der vermeintliche Fahnenschwenker von Kollegen in grünen Jacken, es waren keine Jäger, weggesperrt. Der Fahnenbauer wurde dann bei Theo vorstellig. Als Er dann das gute Stück abholen wollte wurde Ihm eine Rechnung über viele DeutschMark präsentiert. Hatte der “Sträfling“ doch bei der Bestellung Name und Anschrift von Theo angegeben und auch als Theo unterschrieben. Zum Glück hatten wir einen stattlichen Betrag in einer Verlosung gewonnen und konnten damit unsere Schulden begleichen. Jetzt war es an uns einen Fahnenschwenker zu finden. Schnell wurden wir fündig, es war Jörg der nach dem edlen Stück Stoff griff.
Bis hier war die neue Schwenkfahne eine Last für uns, doch dann kam das erste Schützenfest als Fahnenzug. Heute stehen wir wegen dem Stöffchen sogar am Schützenfestmontag um 09:00 Uhr an der Kirche.

Soviel zur Geschichte wie der Enzian zur Fahne kam

Beim Schreiben dieser Zeilen fallen dem Schreiberling erstaunliche Gemeinsamkeiten mit der Namensgebung damals 1985 auf. Auch Enzian wollte in grauer Vorzeit keiner haben. Wir sollten uns hier nach all den Jahren als stolzer Fahnenzug mal beim Benjamin bedanken.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 11. Dezember 2010 um 21:42 Uhr